In Niedersachsen schließt zum 1.Juli eines der letzten Kopierwerke für Musikkassette. Junggebliebenen der Generation Mixtape beenden damit auch endgültig Ihre Jugend.
Den vollständigen und sehr schönen Abgesang auf die Musikkassette gibts auf ntv.
Gerade konnte man noch lesen, das Microsoft KIN ein Softwareupdate spendiert – heute gabs dann “Microsoft Kills Kin” zu lesen. Wie auf Gizmodo zu lesen ist, wird Microsoft i) KIN nicht wie geplant in Europa launchen und ii) das KIN Entwicklerteam komplett in das Windows Phone 7 Entwicklungsteam integrieren.
Natürlich lief der Abverkauf des KIN alles andere als vielversprechend, aber wer sagt denn, das die KIN Entwickler nicht Windows Phone 7 auf die Sprünge helfen müssen. Meiner Theorie nach ist das der durchaus realisitschere Case ;)
Es ist schon eine Weile her, das Microsoft Danger – die Mutter von Sidekick und HipTop – gekauft hat.
Danger ist meiner Meinung nach einer der ersten “Allways On” Pioniere, die damals ein hochinnovatives Mobiltelefon samt Dienst entwickelten, mit dem sich User mit ihren digitalen Freunden mobil austauschen konnten. Zudem wurden Fotos, Kontakte, Nachrichten etc. “in the Cloud” als Backup gespeichert. Auf diesen “Backup” konnte man von jedem PC aus online zugreifen, um zb Photos weiterzusenden, oder sich diese auf den PC zu laden. Was auch sehr praktisch war für den Fall, das man den Sidekick zB verloren hat.
Um hier “hochinnovativ” mal zu relativieren – Danger hat den Dienst vor ungefähr 10 Jahre entwickelt und gelauncht – weit vor dem, was wir heute Social Media nennen!
Dann wurde es eine längere Zeit lang ruhig um Danger. Diese Zeit hat Microsoft genutzt, um daraus Kin zu entwickeln und zu launchen. Kin ist ein auf dem Prinzip des Sidekicks basierender Dienst samt Social Phones Kin I und Kin II.
Wenn man sich den Dienst anschaut – das Video bietet einen guten, kurzen Überblick – ist dieser eine sehr gute Weiterentwicklung der ursprünglichen Idee von Danger, wie ich finde.
Ganz ungeduldig habe ich letzten Montag immer mal wieder mein iPhone an mein iTunes geplugt und gehofft, das dort die Meldung erscheint, ein neues Update liegt vor. Allerdings mußte ich mich damit bis 19 Uhr gedulden (danke übrigens an @leuk für die Info – stimmte fast auf die Minute genau).
Nahezu Punkt 19 Uhr CET war es dann soweit – das Update konnte runtergeladen werden. Ein Klick und loß gings: 291 MB iOS4. Leider kamen mehrere iPhone User auf die Idee, das Update runterzuladen, was merklich Leitungskapazität gekostet hat. War die Downloadgeschwindigkeit der ersten 100 MB noch ok, gings danach solide bergab. Nach gefühlt zwei weiteren Stunden war iOS4 runtergeladen, aber noch nicht installiert. Dachte ich da noch, das alles Weitere jetzt ja schnell gehen müsse, ging alles bis dorthin schnell.
Jetzt wollte iTunes erst noch mal einen Datensync, bevor es dann alle Daten des iPhones als Backup runtergeladen hat. Und das dauerte ewig – zwischendurch habe ich einen Anruf erhalten, was dazu geführt hat, das das Backup noch mal gestartet werden konnte. Toll ! Irgendwann bin ich auf meinem Sofa eingeschlafen – wieder aufgewacht war das Backup immer noch im Gange. Meine Güte, Geschwindigkeit ist was anderes.
Weitere “Millionen” Zeiteinheiten später war das Backup endlich fertig und das neue OS konnte endlich aufgespielt werden. “Ratz-fatz” war das OS drauf – aber nein, natürlich konnte ich noch nicht anfangen mit meinem “neuen” iPhone rumzuspielen. Jetzt mußte ja erstmal das Backup wieder aufgespielt werden.
Als wenn ich es geahnt hätte, bin ich wieder auf dem Sofa eingeschlafen. Das Backup lief weiter, als der Sync der Apps dran war bin ich leider wieder aufgewacht und konnte dem Fortschrittsbalken zuschauen, wie er schneckenlangsam sich von ganz links nach ganz rechts mühsam vorgearbeitet hat.
Done – mein iPhone war wieder da, mittlerweile war es schon spät und ich konnte endlich anfangen mit iOS4 zu spielen.
Kleines Zwischenfazit: Sehr hilfreich finde ich die Möglichkeit Apps in Ordner ablegen zu können. Ebenfalls gefällt mir das Update von Mail – mit dem man endlich alle Mails verschiedener Accounts in einer “Inbox” sehen kann, ohne die Accounts jeweils wechseln zu müssen.
Schade finde ich nur, das Apple es nicht hinbekommen das das Killerfeature Multitasking auch auf das 3G zu bringen. Scheinbar fehlt dem Gerät genügend Arbeitsspeicher zum Ausführen dieser Funktion. Ebenso fehlen auf dem 3G die frei wählbaren Bildschirmhintergründe – schade.
Mein Fazit: Ich bin davon überzeugt, das das iOS4 auf dem iPhone 3G für Apple eine sehr gute Upselling-Kampagne mit einer sehr hohen Conversion Rate sein wird. User wie ich werden sich nämlich ein neues iPhone kaufen um zumindest das Standardfeature Multitasking nutzen zu können. Trotzdem : Gerade wenn man sich die Ewigkeit des Downloadens, Backup’ens und Wiederaufspielens gut vertreiben kann lohnt sich das Aufspielen von iOS4 auf jeden Fall.
Was sind Eure Erfahrungen?
Update: Einige Wochen praktische Erfahrung später bin ich überhaupt nicht mehr der Meinung, das sich das Update auf iOS4 lohnt. Zumindest nicht, wenn man ein 3G sein Eigen nennt. Als 3G User sollte man von diesem Update unbedingt die Finger lassen. Das iPhone wird unerträglich langsam und läuft absolut instabil.
Zum Glück kann man heute auf Golem nachlesen, wie man als iPhone 3G Nutzer das iOS wieder auf Version 3.1.3 downgraden kann! Klasse, vielen Dank dafür!
Wem das zu aufwendig erscheint, sollte zumindest unter Einstellungen / Allgemein / Home-Button / Spotlight-Suche die “Spotlight-Suche” deaktivieren. Das 3G fühlt sich danach wieder flotter an.
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Heute um 19:30 Uhr wird die WWDC – die Worldwide Developer Conference von Apple – wieder mit einer Keynote von Steve Jobs eröffnet.
Und es hat was von Weihnachten: Denn erwartet werden wieder viele neue Apple Gadgets – die heißesten Kandidaten sind das neue iPhone “4G” inkl. des neuen iPhone OS und der Safari 5.0. Leider habe ich bislang keinen Live Videostream finden können, allerdings haben die Blogkollegen von apfeltalk einen Liveblog aufgesetzt.Wer dabei sein will, kann ab 18:45 Uhr unter http://www.apfeltalk.de/live/ dem Geschehen folgen.
[Update] Eine weitere Möglichkeit, der WWDC live zu folgen, ist der Liveblog von Appstar.tv
Ich warte darauf, das meine Playstation mir einen “gescheiten” Film für diesen verregneten Nachmittag runterlädt. Und da kommt mir dieser Tagesschau Tweet dazwischen. “Christian Wulff soll neuer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten werden”.
Die Fortschrittsanzeige steht leider erst bei 20% – ansonsten könnte ich mich wieder schnell mit einem Hollywood-Blockbuster davon ablenken. So habe ich aber viel zu viel Zeit darüber nachzudenken.
Was qualifiziert eigentlich für das Amt des Bundespräsidenten? Ich habe bei den vorgeschlagenen Kandidaten spontan Schwierigkeiten mir diese Frage zu beantworten. Ohne den Kandidaten zu nahe treten zu wollen, aber was bringen sie mit als viel mehr die Qualifikation ein sogenannter “Quickwin” zu sein. Auch wenn Johannes Rau nicht ganz so schnell aus der Kandidaten-Pistole geschossen kam, am Ende war er meiner Meinung nach ein eher peinlicher Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten.
Erwischt – ich stoße wieder an mein ganz eigenes Entwicklungsfeld – bin zu naiv und glaube, das alles logisch und das Ziel das Ziel ist, es um die Sache geht und das man Kompetenz besitzen sollte mit der man auf ein großes Ganzes einzahlt. Ich werde diesen Punkt nie lernen.
23% geladen – habe mich im übrigen für 2012 entschieden – dort wird ja die Erde überschwemmt – gleiches passiert da wettertechnisch auch gerade da draußen.
Ein Vergleich mit der Corporate World zeigt zumindest, das i) ich tatsächlich ein Entwicklungsfeld habe und ii) das eine gewisse Kompetenz doch vonnöten zu sein scheint – und auch wenn es nur die ist, Dampf zu plaudern und nicht aufzufallen bis der Plumpsack das Taschentuch hinter einem fallen lässt.
77% geladen – ok, dann hoffen wir mal nicht, das Christian Wulff einer dieser Plumpsack Kandidaten ist, sondern das es einen “größeren Ganzen” folgt. Ich fürchte aber, das meine Entwicklungsfeld mir hier wieder ein Schnippchen schlägt.
90% geladen – fast fertig, nur blöd, das jetzt Fußball anfängt.
… gibt es viel! Daher ist die Seite “Unnützes Wissen” auf Facebook ein Must-have!
Hier ein besonders schöner Appetiser:
Der Zweite Weltkrieg endete 1945, doch das hielt den japanischen Leutnant Hiroo Onoda nicht davon ab, auf der Insel Lubang im Dschungel weiterhin die Stellung zu halten. Alle Nachrichten über eine Kapitulation Japans hatte er für eine List des Feindes gehalten. Erst als sein Kommandeur persönlich auf die Insel kam, gab der Soldat auf. Das war im Jahr 1974.
Wie ich gerade bei @de_engadget gelesen habe, sollen die ersten 3D Spiele für die Playstation ab dem 10.Juni veröffentlicht werden. Unter den Titel sollen Super Stardust HD, WipEout HD und Pain sein. Leider werden die Spiele vorerst in Japan veröffentlicht. Europa muß sich noch ein wenig gedulden.
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