Archive for 'Digital Trash'

2010 steht bei XBox und PS3 im Zeichen der Controller-losen Steuerung

Nachdem von Microsofts Projekt Natal bisher nur Promovideos zu sehen waren, zeigt ein “durchgesickertes” Video eines Game Events erste auf Natal portierte Games.

Zu sehen ist ein Video mit einer auf Natal portierten Version von Halflife 2. Ich bin sehr gespannt, wann sowohl Natal, als auch die Motion Controller von Sony erhältlich sein werden. Beide “Controller” haben auf jeden Fall das Potential die Konsolen zu evolutionieren.

[gefunden auf derstandard.at]

Googles favorite places

Google verschickt dieser Tage hunderttausende von Schaufensteraufklebern mit dem Aufdruck: “We’re a favorit place on google” Mit einem QR Code versehen kann so jeder Nutzer weitere Informationen von dem jeweiligen Shop abrufen.

Nach Aussagen von Google bekommt man diese “Auszeichnung”, wenn die Website des jeweiligen Geschäfts von besonders vielen Besuchern über Google, oder Google Maps besucht wird.

Gute Idee – Google versucht damit die Online-, und Offline Welt auch in Richtung B2C Commerce weiter zu verknüpfen. Ich frage mich nur was passiert, wenn eine Shopwebsite aus welchem Grund auch immer aus dem Index fliegen sollte: Kommt dann Google vorbei uns kratzt den Aufkleber wieder ab?

[gefunden auf Golem]

T-Mobile UK & Orange UK fusionieren

Wider jeder Spekulation wird die Deutsche Telekom T-Mobile UK nicht verkaufen, sondern in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Orange einbringen. Obwohl Orange in UK den größeren Player darstellt, wird die Deutsche Telekom 50% an dem neuen Joint Venture mit der France Telecom halten.

Interessant ist, das für weitere 18 Monate beide Marken weitergeführt werden. Bis dahin bleibt Zeit für die Entwicklung einer neuen Markenstrategie.

[mehr Infos auf Handelsblatt]

Deutsche Telekom verhandelt über den Verkauf von T-Mobile UK

T-Mobile scheint in reiferen Märkten nicht stabil agieren zu können. Denn UK ist nicht die erste Ländergesellschafft, in der das Unternehmen Probleme mit Wachstum und Rentabilität zu haben scheint.

Heise berichtet, das die Telekom über den Verkauf der britischen Tochter verhandeln soll. Schon länger wurde über einen möglichen Verkauf spekuliert.

Die Deutsche Telekom hat einem Bericht der Financial Times zufolge mit drei Interessenten vorläufige Gespräche über den Verkauf der Mobilfunktochter T-Mobile UK aufgenommen. Zu den möglichen Käufern, mit denen der deutsche Konzern spricht, gehören demnach Vodafone, France Télécom und Telefónica, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

Die möglichen Interessenten sind bereits auf dem hart umkämpften britischen Mobilfunkmarkt vertreten. Die Franzosen sind mit Orange auf der Insel aktiv, zur spanischen Telefónica gehört der britische Marktführer O2. T-Mobile hat in Großbritannien einen Marktanteil von knapp 15 Prozent und ist damit der kleinste der vier Netzbetreiber. Mit einer Übernahme kann sich jeder der drei Konkurrenten an die Spitze des Feldes setzen.

Die Telekom war mit den Ergebnissen der britischen Tochter zuletzt nicht zufrieden und suchte nach Alternativen. Die Konkurrenten Vodafone und Telefónica hatte die FT bereits als mögliche Interessenten ins Spiel gebracht. Eine mögliche Verschmelzung mit Orange ist dem Bericht zufolge ebenso noch in der Diskussion.

Schon in Österreich musste sich der Konzern mit dem Zukauf von Telering wieder auf Wachstumskurs bringen. Gleiches Bild in den Niederlanden: Auch hier hat sich der Konzern Orange einverleibt um sich im Markt wieder positionieren zu können.

Die Telekom bekommt scheinbar immer dann Probleme, wenn es darum geht in Märkten mit hoher Mobilfunkdurchdringung erfolgreich zu agieren. Über den Auslöser kann nur spekuliert werden. In meinen Augen fehlt der T-Mobile in den Ländern eine eindeutige Strategie und eine scharfe Positionierung – nicht zuletzt auch der Marke ! Interessant zu beobachten wird die weitere Entwicklung von T-Mobile US. Nicht auszuschliessen ist, das sich die Telekom langfrisitg auch aus diese Land zurückziehen wird.

Hämische Stimmen könnten behaupten: Wenn die T-Mobile Deutschland nicht zufällig Marktführer wäre, würde sie auch hierzulande verschwinden. Aber Massenträgheit hat halt auch sein Positives.

Game Over for Nintendos Wii ?

“XBox and PS3 will finish the Wii as a game console within the next 12 months”

Just watch the interesting interview about the latest move from sony with the launch of PS3 Slim and the impact for XBox 360 and Nintendo Wii.

Aliens vs Predator – Effektvolles Töten

So beschreibt Golem das neue Video-Game von Sega. Soviel Lust es mir macht, zum Controller zu greifen, so sicher bin ich auch, das es Gutmensch geben wird, die sich mit der Forderung nach einem Verbot solcher “Killerspiele” wieder mal Ihr Gewissen erleichtern wollen.

Während der Gamescom-Präsentation war nur ein kleiner Teil der unterschiedlichen Todesanimationen zu sehen. Die virtuellen Marines starben dabei aufgespießt auf dem Stachelschwanz, blutspuckend und mit aufgerissenen Augen auf den Alienspieler zu rutschend.

Alternativ wurden ihnen der Stachel oder die Zweitkiefer effektvoll in oder besser durch den Kopf gerammt. Zerteilt werden die Menschen auch schonmal, wobei durch den Nahkampf leider alles zu gut zu erkennen ist.

Aliens vs. Predator wird es wegen der drastischen Gewaltdarstellung vermutlich schwer haben, eine Altersfreigabe durch die USK zu erhalten. Die Gewaltdarstellung ist zumindest beim Spiel des Aliens nichts für schwache Nerven. Sega will das Spiel zwar bei der USK einreichen, aber die Entwickler werden es nicht beschneiden. Das lässt einen Vertrieb in Deutschland derzeit sehr fraglich erscheinen.

Alien vs. Predator

Alien vs. Predator

Die neue PS3 Slim kommt zum 1.9.

Ende gut – alles Gut. Die PS3 Slim ist heute endlich auf der PK der GamesCom bestätigt worden. Bis auf die Abwärtskompatibilität zur PS2 haben sich alle Rumours bewahrheitet.

Playstation.com

[...]

Springer setzt auf Paid-Content und damit aufs falsche Pferd

Während ich gespannt auf die GamesCom warte, habe ich gelesen, das Springer der “Kostenloskultur” im Internet den Kampf angesagt hat. Springer möchte ab diesem Herbst exklusive Redaktionsinhalte nur noch kostenpflichtig anbieten. Anfangen will man mit dem mobilen Content. Für alle mobilen Inhalte soll man zukünftig Abogebühren zahlen.

Springer will mit den Content-Abos die rückläufigen Einnahmen aus dem Werbegeschäft kompensieren und unterstreicht diesen Schritt mit der Aussage “Für Exklusives zahlt man doch gerne!”

Ich frage mich nur, was ist eigentlich noch exklusiv, seitdem es Google gibt. Inhalte, die Google nicht kennt, gibt es nicht. Das aber würde bedeuten, das Springer auch Google “aussperren” muß, um den “exklusiven Content” auch wirklich exklusiv anbieten zu können.

Aber ist nicht Google am Ende derjenige, der als Triebfeder des Internets auch den Verlagen und Zeitungen die Besucher bringt, die der Verlag widerum vermarktet?

Und würde das nicht bedeuten, das sich Springer damit die Grundlage des eigenen Geschäftsmodells langfristig nimmt? Exklusive Inhalte, die keiner kennt, interessiert auch keinen, der dafür zahlen soll. Und so hohe Abogebühren wird niemand Springer zahlen, um widerum die fehlenden Leser = fehlende Vermarktungseinnahmen kompensieren zu können.

Es wird zwar behauptet, das die eher kleine Zielgruppe für mobilen Content noch eher bereit ist, dafür zu zahlen – doch ist es nicht zu kurz gedacht, in ein gerade wachsendes Segment von Verlagsseite die Bremse reinzuhauen und somit zwar ein Paar Abo Euros kurzfrisitg zu generieren, sich aber langfrisitg ein viel größeres Potential zu nehmen. Es ist ein Trugschluß jedes Businesscases, das der Großteil der Leser in ein Abo investieren würden. Man werfe nur ein Blick auf Premiere, den Pay-TV Anbieter, der es selbst dem exklusivsten Inhalt – nämlich der Bundesliga – nicht geschafft hat wirklich Geld zu verdienen.

Auch wenn ich hier nicht nur auf die “Pay-TV Schwarzseher” referenziere, bietet das Internet einfach zu viele Möglichkeiten, vermeintlich exklusiven Content kostenlos zu bekommen – und zwar legal!

Lustiger Weise habe ich genau davon heute in meinem Buch von Jeff Jarvis “Was würde Google tun?” unter dem Kapitel “Gratis ist ein Geschäftsmodell” gelesen. Dort berichtet der Autor u.a. von der New York Times, die mit dem Versuch Content kostenpflichtig im Internet anzubieten, kläglich gescheitert ist. Nach nur zwei Jahren hatte die Geschäftsführung einsehen müssen, das die Kosten für Abonnentengewinnung und Kundenservice die vermeintliche Attraktivität des Abo-Modells deutlich einschränkte. Nach Abschaffung des Internet-Abos stieg die Zahl der Leser um 40% und damit auch die Einnahmen aus dem Werbegeschäft deutlich!

Kurzum: Ich glaube, diese lehrreiche Erfahrung wird Springer mit seinem Vorstoß auch machen müssen und wahrscheinlich auch zur gleichen Erkenntniss kommen wie die New York Times.

Für alle Interessierten gibts hier mein Amazon Partner-Link zum Buch

Hilferuf: Installation-Gau bei Wordpress Theme Iowa Pro

Fehlversuche geben mir zu denken und machen mich rasend zugleich.

Besonders, wenn es sich dabei “nur” um die Installation eines Wordpress Themes handelt. Wieso ich das Wordpress Theme Iowa Pro nicht zum laufen bekomme, weiß ich noch nicht wirklich! Den Installationsanweisungen soweit gefolgt, wie ich sie verstanden habe.

Aber spätestens bei Schritt Drei haben die mich einfach verloren – daher habe ich schon eine Vorahnung, warum das Theme nicht läuft.

>>Einfach nicht richtig installiert<<

Daher suche ich jemanden, der mir den Schritt Drei so erklären kann, das auch ich ihn verstehe und weiß, was zu tun ist:

Schritt 3 – Speichermöglichkeit der Iowa Optionen einrichten

Eine der Besonderheiten des Themes liegt in der Möglichkeit, weitreichende Design-Eingriffe direkt im Backend von Wordpress vornehmen zu können. Diese Design-Optionen basieren genau wie das Aussehen des Templates selbst auf so genannten Styleangaben in Form von Cascading Style Sheets, kurz CSS.

In diesem Zusammenhang werden die geänderten Styleangaben, die bei Anpassung der Design-Optionen im Backend erforderlich sind nicht einfach in den Header der HTML-Datei geschrieben, sondern in ein speziell dafür vorgesehenes Stylesheet namens “options.css”. Dieses Stylesheet befindet sich im Unterordner “styles” des Templates und setzt die Beschreibbarkeit der Datei voraus. Nur so können die Design-Änderungen auch übernommen werden.

Dazu sendet man von seinem FTP-Clienten einen so genannten “chmod Befehl”, der über einen Rechtsklick (Dateiberechtigung) auf die Datei verfügbar ist. Im Normalfall reicht es aus, den “chmod-Wert 644″ zu setzen. Dieser Wert entspricht der Schreib-Berechtigung für den Besitzer der Datei.

Dieses Schreibrecht ist übrigens auch für andere Template-Dateien notwendig, sofern man diese im Wordpress-Backend über den Theme-Editor bearbeiten möchte. Diese Herangehensweise gilt für alle Themes, die im Backend bearbeitet werden sollen.

Über sachdienliche Hinweise – zB als Kommentar – würde ich mich riesig freuen. Danke!

Google Quick Search Box für Mac

Google und Apple verstehen wirklich was von Usability. Wir kennen alle Spotlight und schätzen den Mehrwert  anwendungsübergreifend über eine Tastenkombination seinen Rechner durchsuchen zu lassen – und das erstaunliche: es funktioniert sogar.

Gleiches bietet jetzt Google mit der Google Quick Search Box für Mac. Wie das geht – ganz einfach. Programm installieren und durch Doppel-Click auf die Apfeltaste legt sich ebenfalls anwendungsübergreifend eine Google Suchfeldeingabe auf den Desktop und der Rest ist bekannt.

Ich bin bislang sehr begeistert – sehr bequem, sehr usable.

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