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Die New Yorker Subway wird verkabelt

Posted: August 1st, 2010 | Author: Stephan | Filed under: websphere | Tags: , , | No Comments »

Berlin und selbst München ist bereits (teil)verkabelt. Nun kann man auch bald im Untergrund von New York telefonieren und surfen. Ein australischer Netzwerkausrüster wird dafür alle 277 unterirdischen Bahnhöfe bis 2016 mit WLAN und GSM ausrüsten. Das Projekt, das vorerst der Finanzkrise zum Opfer fallen sollte, wird jetzt doch noch umgesetzt.

Der ursprüngliche Plan aus dem Jahr 2007 sah vor, dass die Kommunikationsdienste nur auf den Bahnsteigen verfügbar sind. Nun sagte ein an dem Projekt Beteiligter der Tageszeitung, dass es auch noch ein Stück in den Tunnel hinein Empfang geben werde. Auf einzelnen kurzen Strecken in breiten Tunneln soll die Verbindung zwischen den Stationen überhaupt nicht abbrechen. [gefunden auf golem]

Heißt das, ohne Finanzkrise hätte Lea Organa telefonisch in der NYer Subway vor dem Imperium gewarnt werden können und somit der Verhaftung durch Darth Vader entgangen?  ;)


Ist Paid Content doch das falsche Pferd?

Posted: Juli 22nd, 2010 | Author: Stephan | Filed under: websphere | Tags: , , , | No Comments »

Den beiden Murdoch Blätter Times und Sunday Times laufen die Online-Leser davon. Grund ist die Umstellung des Online Contents auf ein Abomodell. Laut Angaben von Hitwise verliert die Onlineausgabe der Londoner Times mehr als 2/3 aller Leser. Der Guardian spricht sogar von 90% Leserschwund.

Die Londoner “Times” hat nach Errichtung ihrer Bezahlschranke im Internet rund zwei Drittel ihrer Leser verloren. Das berichtet die “FDT” (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Daten von Experian Hitwise.

[gefunden auf Kress]

Wird nach der New York Times auch die London Times mit der Einführung eines Online-Abomodells scheitern? Im Buch “Was würde Google tun?”  schreibt Jeff Jarvis im Kapitel “Gratis ist ein Geschäftsmodell” über die Barrieren, die ein Abomodell in der Regel scheitern lassen. So berichtet er u.a. von der New York Times, die mit dem Versuch Content kostenpflichtig im Internet anzubieten, kläglich gescheitert ist. Nach nur zwei Jahren hatte die Geschäftsführung einsehen müssen, das die Kosten für Abonnentengewinnung und Kundenservice die vermeintliche Attraktivität des Abo-Modells deutlich einschränkte. Nach Abschaffung des Internet-Abos stieg die Zahl der Leser um 40% und damit auch die Einnahmen aus dem Werbegeschäft deutlich!

Verleger dieser Welt sollten i) Jeff Jarvis Buch lesen und ii) einsehen, das konventionelle Abomodelle im Netz gescheitert sind. Hier scheint sich ein Phänomen zu wiederholen, an dem sich schon die New York Times die Finger verbrannt hat. Fehlende Akzeptanz für Online Abomodelle lassen sich weder wegdiskutieren, noch mit markigen Sprüchen ["Der Kratiskultur im Internet den Kampf ansagen", Springer] entkräften.

Es ist Zeit für neue Geschäftsmodelle im Verlagswesen.


Rezept gegen Ideenlosigkeit

Posted: Juli 5th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: digitaler alltag, websphere | Tags: , , | 1 Comment »

»Wer scharf isst, hat viele Ideen« – Das zumindest behauptet ein indisches Sprichwort. [gefunden auf dem km2 blog] Genügend dankbare Empfänger für ein richtig scharfes Rezept gäbe es demnach genug: die Bundesregierung, div. Companys mit fehlender Wachstumsphantasien oder auch der Betreiber des Parkcafe-Biergartens – aber das ist eine andere Geschichte.

Je nach Grad der Ideenlosigkeit ließen sich von rohen Piri-Piris bis zum scharfen Schoko-Chili Eis alles verabreichen.  Hauptsache scharf und Chili.

Ich werde mich mal an das Schoko-Chili Eis [gefunden auf kochbar.de] wagen:

1) Milch, Sahne, Zucker und halbierte Chilischoten aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 25 Minuten ziehen lassen; Chilischoten herausnehmen; Milch-Sahne nochmals erhitzen und die Zartbitterschokostücke nach und nach einrühren, bis alles gut geschmolzen ist

2) Schokomilchsahne jetzt im Wasserbad mit den 4 Eigelben zu einer dicklichen Masse aufschlagen, jetzt ab in die Eismaschine und zu cremigem Eis gefrieren lassen. Puderzucker, Wasser, Vanillemark und ein Schuss Rum aufkochen und sirupartig einköcheln lassen

3) feine Ananasscheiben auf Teller verteilen und mit dem Vanille-Rum-Sirup beträufeln, – also wie ein Carpaccio legen; darauf 1 grosse Nocke Schoko-Chili-Eis; Deko: Pistazien und / oder geröstete Kokosflocken;

Klingt eigentlich ganz lecker …

Update:

Das Rezept gegen Ideenlosigkeit hat scheinbar unseren Blog-Kollegen von km2 so gefallen, das sie ihn in einem Folgepost erwähnt haben. Danke dafür! Für eine weitere Erwähnung würden wir sogar ein weiteres Rezept ausprobieren ;)


Ode an das Mixtape

Posted: Juli 4th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: digitaler alltag, websphere | Tags: , | No Comments »

Eine Ode an die MusikkassetteIn Niedersachsen schließt zum 1.Juli eines der letzten Kopierwerke für Musikkassette. Junggebliebenen der Generation Mixtape beenden damit auch endgültig Ihre Jugend.
Den vollständigen und sehr schönen Abgesang auf die Musikkassette gibts auf ntv.


Microsoft zieht bei KIN den Stecker

Posted: Juni 30th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: sozial medial, websphere | Tags: , , | No Comments »

Gerade konnte man noch lesen, das Microsoft KIN ein Softwareupdate spendiert – heute gabs dann “Microsoft Kills Kin” zu lesen. Wie auf Gizmodo zu lesen ist, wird Microsoft i) KIN nicht wie geplant in Europa launchen und ii) das KIN Entwicklerteam komplett in das Windows Phone 7 Entwicklungsteam integrieren.

Natürlich lief der Abverkauf des KIN alles andere als vielversprechend, aber wer sagt denn, das die KIN Entwickler nicht Windows Phone 7 auf die Sprünge helfen müssen. Meiner Theorie nach ist das der durchaus realisitschere Case ;)


Aus Sidekick / HipTop wurde Kin

Posted: Juni 28th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: sozial medial, websphere | Tags: , , , | No Comments »

Es ist schon eine Weile her, das Microsoft Danger – die Mutter von Sidekick und HipTop – gekauft hat.

Danger ist meiner Meinung nach einer der ersten “Allways On” Pioniere, die damals ein hochinnovatives Mobiltelefon samt Dienst entwickelten, mit dem sich User mit ihren digitalen Freunden mobil austauschen konnten. Zudem wurden Fotos, Kontakte, Nachrichten etc. “in the Cloud” als Backup gespeichert. Auf diesen “Backup” konnte man von jedem PC aus online zugreifen, um zb Photos weiterzusenden, oder sich diese auf den PC zu laden. Was auch sehr praktisch war für den Fall, das man den Sidekick zB verloren hat.

Um hier “hochinnovativ” mal zu relativieren – Danger hat den Dienst vor ungefähr 10 Jahre entwickelt und gelauncht – weit vor dem, was wir heute Social Media nennen!

Dann wurde es eine längere Zeit lang ruhig um Danger. Diese Zeit hat Microsoft genutzt, um daraus Kin zu entwickeln und zu launchen. Kin ist ein auf dem Prinzip des Sidekicks basierender Dienst samt Social Phones Kin I und Kin II.

Wenn man sich den Dienst anschaut – das Video bietet einen guten, kurzen Überblick – ist dieser eine sehr gute Weiterentwicklung der ursprünglichen Idee von Danger, wie ich finde.

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Projekt Vanity-URL

Posted: Juni 25th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: Allgemein, websphere | Tags: , | No Comments »

Kurzer Zwischenstand im Projekt Vanity-URL. 6 Fans haben wir bislang “gewonnen” – für das Projekt Facebook Vanity URL brauchen wir jetzt nur noch 19.

Also fleißig weiter den “I Like it” Button drücken. Danke!


25 Facebook Fans für eine Vanity URL

Posted: Juni 16th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: sozial medial, websphere | Tags: , , | 1 Comment »

blogschock gibt es jetzt auch auf Facebook - und jetzt möchten wir eine FB-Vanity URL

Um um diese zu bekommen, brauchen wir allerdings 25 Fans – daher brauchen wir Eure Unterstützung, bitte drückt den “I Like” Button und werdet blogschock Fan. Sobald wir 25 Fans haben könnt ihr ja auch wieder abspringen ;) Am besten gleich hier in der Facebook Fanbox Fan werden. Vielen Dank dafür …


Bundespräsidentenkandidatur meets PS3

Posted: Juni 3rd, 2010 | Author: Stephan | Filed under: sozial medial, websphere | Tags: , , | No Comments »

Ich warte darauf, das meine Playstation mir einen “gescheiten” Film für diesen verregneten Nachmittag runterlädt. Und da kommt mir dieser Tagesschau Tweet dazwischen. “Christian Wulff soll neuer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten werden”.

Die Fortschrittsanzeige steht leider erst bei 20% – ansonsten könnte ich mich wieder schnell mit einem Hollywood-Blockbuster davon ablenken. So habe ich aber viel zu viel Zeit darüber nachzudenken.

Was qualifiziert eigentlich für das Amt des Bundespräsidenten? Ich habe bei den vorgeschlagenen Kandidaten spontan Schwierigkeiten mir diese Frage zu beantworten. Ohne den Kandidaten zu nahe treten zu wollen, aber was bringen sie mit als viel mehr die Qualifikation ein sogenannter “Quickwin” zu sein. Auch wenn Johannes Rau nicht ganz so schnell aus der Kandidaten-Pistole geschossen kam, am Ende war er meiner Meinung nach ein eher peinlicher Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten.

Erwischt – ich stoße wieder an mein ganz eigenes Entwicklungsfeld – bin zu naiv und glaube, das alles logisch und das Ziel das Ziel ist, es um die Sache geht und das man Kompetenz besitzen sollte mit der man auf ein großes Ganzes einzahlt. Ich werde diesen Punkt nie lernen.

23% geladen – habe mich im übrigen für 2012 entschieden – dort wird ja die Erde überschwemmt – gleiches passiert da wettertechnisch auch gerade da draußen.

Ein Vergleich mit der Corporate World zeigt zumindest, das i) ich tatsächlich ein Entwicklungsfeld habe und ii) das eine gewisse Kompetenz doch vonnöten zu sein scheint – und auch wenn es nur die ist, Dampf zu plaudern und nicht aufzufallen bis der Plumpsack das Taschentuch hinter einem fallen lässt.

77% geladen – ok, dann hoffen wir mal nicht, das Christian Wulff einer dieser Plumpsack Kandidaten ist, sondern das es einen “größeren Ganzen” folgt. Ich fürchte aber, das meine Entwicklungsfeld mir hier wieder ein Schnippchen schlägt.

90% geladen – fast fertig, nur blöd, das jetzt Fußball anfängt.


Unnützes Wissen …

Posted: Juni 2nd, 2010 | Author: Stephan | Filed under: websphere | Tags: , , , , | No Comments »

… gibt es viel! Daher ist die Seite “Unnützes Wissen” auf Facebook ein Must-have!

Hier ein besonders schöner Appetiser:

Der Zweite Weltkrieg endete 1945, doch das hielt den japanischen Leutnant Hiroo Onoda nicht davon ab, auf der Insel Lubang im Dschungel weiterhin die Stellung zu halten. Alle Nachrichten über eine Kapitulation Japans hatte er für eine List des Feindes gehalten. Erst als sein Kommandeur persönlich auf die Insel kam, gab der Soldat auf. Das war im Jahr 1974.

[gefunden auf Facebook, Unnützes Wissen]


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