Posted: Juli 22nd, 2010 | Author: Stephan | Filed under: websphere | Tags: Blogging, Geschäftsmodell, Rezepte, websphere | No Comments »
Den beiden Murdoch Blätter Times und Sunday Times laufen die Online-Leser davon. Grund ist die Umstellung des Online Contents auf ein Abomodell. Laut Angaben von Hitwise verliert die Onlineausgabe der Londoner Times mehr als 2/3 aller Leser. Der Guardian spricht sogar von 90% Leserschwund.
Die Londoner “Times” hat nach Errichtung ihrer Bezahlschranke im Internet rund zwei Drittel ihrer Leser verloren. Das berichtet die “FDT” (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Daten von Experian Hitwise.
[gefunden auf Kress]
Wird nach der New York Times auch die London Times mit der Einführung eines Online-Abomodells scheitern? Im Buch “Was würde Google tun?” schreibt Jeff Jarvis im Kapitel “Gratis ist ein Geschäftsmodell” über die Barrieren, die ein Abomodell in der Regel scheitern lassen. So berichtet er u.a. von der New York Times, die mit dem Versuch Content kostenpflichtig im Internet anzubieten, kläglich gescheitert ist. Nach nur zwei Jahren hatte die Geschäftsführung einsehen müssen, das die Kosten für Abonnentengewinnung und Kundenservice die vermeintliche Attraktivität des Abo-Modells deutlich einschränkte. Nach Abschaffung des Internet-Abos stieg die Zahl der Leser um 40% und damit auch die Einnahmen aus dem Werbegeschäft deutlich!
Verleger dieser Welt sollten i) Jeff Jarvis Buch lesen und ii) einsehen, das konventionelle Abomodelle im Netz gescheitert sind. Hier scheint sich ein Phänomen zu wiederholen, an dem sich schon die New York Times die Finger verbrannt hat. Fehlende Akzeptanz für Online Abomodelle lassen sich weder wegdiskutieren, noch mit markigen Sprüchen ["Der Kratiskultur im Internet den Kampf ansagen", Springer] entkräften.
Es ist Zeit für neue Geschäftsmodelle im Verlagswesen.
Posted: Juli 5th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: digitaler alltag, websphere | Tags: Blogging, Rezepte, websphere | 1 Comment »
»Wer scharf isst, hat viele Ideen« – Das zumindest behauptet ein indisches Sprichwort. [gefunden auf dem km2 blog] Genügend dankbare Empfänger für ein richtig scharfes Rezept gäbe es demnach genug: die Bundesregierung, div. Companys mit fehlender Wachstumsphantasien oder auch der Betreiber des Parkcafe-Biergartens – aber das ist eine andere Geschichte.
Je nach Grad der Ideenlosigkeit ließen sich von rohen Piri-Piris bis zum scharfen Schoko-Chili Eis alles verabreichen. Hauptsache scharf und Chili.
Ich werde mich mal an das Schoko-Chili Eis [gefunden auf kochbar.de] wagen:
1) Milch, Sahne, Zucker und halbierte Chilischoten aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 25 Minuten ziehen lassen; Chilischoten herausnehmen; Milch-Sahne nochmals erhitzen und die Zartbitterschokostücke nach und nach einrühren, bis alles gut geschmolzen ist
2) Schokomilchsahne jetzt im Wasserbad mit den 4 Eigelben zu einer dicklichen Masse aufschlagen, jetzt ab in die Eismaschine und zu cremigem Eis gefrieren lassen. Puderzucker, Wasser, Vanillemark und ein Schuss Rum aufkochen und sirupartig einköcheln lassen
3) feine Ananasscheiben auf Teller verteilen und mit dem Vanille-Rum-Sirup beträufeln, – also wie ein Carpaccio legen; darauf 1 grosse Nocke Schoko-Chili-Eis; Deko: Pistazien und / oder geröstete Kokosflocken;
Klingt eigentlich ganz lecker …
Update:
Das Rezept gegen Ideenlosigkeit hat scheinbar unseren Blog-Kollegen von km2 so gefallen, das sie ihn in einem Folgepost erwähnt haben. Danke dafür! Für eine weitere Erwähnung würden wir sogar ein weiteres Rezept ausprobieren ;)
Posted: Juni 25th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: Allgemein, websphere | Tags: Blogging, Facebook | No Comments »
Kurzer Zwischenstand im Projekt Vanity-URL. 6 Fans haben wir bislang “gewonnen” – für das Projekt Facebook Vanity URL brauchen wir jetzt nur noch 19.
Also fleißig weiter den “I Like it” Button drücken. Danke!
Posted: Juni 16th, 2010 | Author: Stephan | Filed under: sozial medial, websphere | Tags: Blogging, Facebook, Social Media | 1 Comment »
blogschock gibt es jetzt auch auf Facebook - und jetzt möchten wir eine FB-Vanity URL
Um um diese zu bekommen, brauchen wir allerdings 25 Fans – daher brauchen wir Eure Unterstützung, bitte drückt den “I Like” Button und werdet blogschock Fan. Sobald wir 25 Fans haben könnt ihr ja auch wieder abspringen ;) Am besten gleich hier in der Facebook Fanbox Fan werden. Vielen Dank dafür …
Posted: Juni 2nd, 2010 | Author: Stephan | Filed under: websphere | Tags: Blogging, Facebook, Social Media, Web 2.0, websphere | No Comments »
… gibt es viel! Daher ist die Seite “Unnützes Wissen” auf Facebook ein Must-have!
Hier ein besonders schöner Appetiser:
Der Zweite Weltkrieg endete 1945, doch das hielt den japanischen Leutnant Hiroo Onoda nicht davon ab, auf der Insel Lubang im Dschungel weiterhin die Stellung zu halten. Alle Nachrichten über eine Kapitulation Japans hatte er für eine List des Feindes gehalten. Erst als sein Kommandeur persönlich auf die Insel kam, gab der Soldat auf. Das war im Jahr 1974.
[gefunden auf Facebook, Unnützes Wissen]
Posted: August 25th, 2009 | Author: Stephan | Filed under: websphere | Tags: Blogging | No Comments »
Gestern habe ich mir das WordPress Plugin “WPTouch” installiert. Das selbsternannte “sexiest mobile Plugin on earth” gibt Dein WordPress Blog bei Zugriff via iPhone, oder iPod Touch in einem “mobilen” Format aus. Klasse wie ich finde und daher ein Blogpost wert!

Posted: August 16th, 2009 | Author: Stephan | Filed under: digitaler alltag, websphere | Tags: Blogging, Geschäftsmodell, websphere | 2 Comments »
Während ich gespannt auf die GamesCom warte, habe ich gelesen, das Springer der “Kostenloskultur” im Internet den Kampf angesagt hat. Springer möchte ab diesem Herbst exklusive Redaktionsinhalte nur noch kostenpflichtig anbieten. Anfangen will man mit dem mobilen Content. Für alle mobilen Inhalte soll man zukünftig Abogebühren zahlen.
Springer will mit den Content-Abos die rückläufigen Einnahmen aus dem Werbegeschäft kompensieren und unterstreicht diesen Schritt mit der Aussage “Für Exklusives zahlt man doch gerne!”
Ich frage mich nur, was ist eigentlich noch exklusiv, seitdem es Google gibt. Inhalte, die Google nicht kennt, gibt es nicht. Das aber würde bedeuten, das Springer auch Google “aussperren” muß, um den “exklusiven Content” auch wirklich exklusiv anbieten zu können.
Aber ist nicht Google am Ende derjenige, der als Triebfeder des Internets auch den Verlagen und Zeitungen die Besucher bringt, die der Verlag widerum vermarktet?
Und würde das nicht bedeuten, das sich Springer damit die Grundlage des eigenen Geschäftsmodells langfristig nimmt? Exklusive Inhalte, die keiner kennt, interessiert auch keinen, der dafür zahlen soll. Und so hohe Abogebühren wird niemand Springer zahlen, um widerum die fehlenden Leser = fehlende Vermarktungseinnahmen kompensieren zu können.
Es wird zwar behauptet, das die eher kleine Zielgruppe für mobilen Content noch eher bereit ist, dafür zu zahlen – doch ist es nicht zu kurz gedacht, in ein gerade wachsendes Segment von Verlagsseite die Bremse reinzuhauen und somit zwar ein Paar Abo Euros kurzfrisitg zu generieren, sich aber langfrisitg ein viel größeres Potential zu nehmen. Es ist ein Trugschluß jedes Businesscases, das der Großteil der Leser in ein Abo investieren würden. Man werfe nur ein Blick auf Premiere, den Pay-TV Anbieter, der es selbst dem exklusivsten Inhalt – nämlich der Bundesliga – nicht geschafft hat wirklich Geld zu verdienen.
Auch wenn ich hier nicht nur auf die “Pay-TV Schwarzseher” referenziere, bietet das Internet einfach zu viele Möglichkeiten, vermeintlich exklusiven Content kostenlos zu bekommen – und zwar legal!
Lustiger Weise habe ich genau davon heute in meinem Buch von Jeff Jarvis “Was würde Google tun?” unter dem Kapitel “Gratis ist ein Geschäftsmodell” gelesen. Dort berichtet der Autor u.a. von der New York Times, die mit dem Versuch Content kostenpflichtig im Internet anzubieten, kläglich gescheitert ist. Nach nur zwei Jahren hatte die Geschäftsführung einsehen müssen, das die Kosten für Abonnentengewinnung und Kundenservice die vermeintliche Attraktivität des Abo-Modells deutlich einschränkte. Nach Abschaffung des Internet-Abos stieg die Zahl der Leser um 40% und damit auch die Einnahmen aus dem Werbegeschäft deutlich!
Kurzum: Ich glaube, diese lehrreiche Erfahrung wird Springer mit seinem Vorstoß auch machen müssen und wahrscheinlich auch zur gleichen Erkenntniss kommen wie die New York Times.
Für alle Interessierten gibts hier mein Amazon Partner-Link zum Buch
Posted: August 9th, 2009 | Author: Stephan | Filed under: digitaler alltag | Tags: Blogging, Web 2.0 | 3 Comments »
Fehlversuche geben mir zu denken und machen mich rasend zugleich.
Besonders, wenn es sich dabei “nur” um die Installation eines WordPress Themes handelt. Wieso ich das WordPress Theme Iowa Pro nicht zum laufen bekomme, weiß ich noch nicht wirklich! Den Installationsanweisungen soweit gefolgt, wie ich sie verstanden habe.
Aber spätestens bei Schritt Drei haben die mich einfach verloren – daher habe ich schon eine Vorahnung, warum das Theme nicht läuft.
>>Einfach nicht richtig installiert<<
Daher suche ich jemanden, der mir den Schritt Drei so erklären kann, das auch ich ihn verstehe und weiß, was zu tun ist:
Schritt 3 – Speichermöglichkeit der Iowa Optionen einrichten
Eine der Besonderheiten des Themes liegt in der Möglichkeit, weitreichende Design-Eingriffe direkt im Backend von WordPress vornehmen zu können. Diese Design-Optionen basieren genau wie das Aussehen des Templates selbst auf so genannten Styleangaben in Form von Cascading Style Sheets, kurz CSS.
In diesem Zusammenhang werden die geänderten Styleangaben, die bei Anpassung der Design-Optionen im Backend erforderlich sind nicht einfach in den Header der HTML-Datei geschrieben, sondern in ein speziell dafür vorgesehenes Stylesheet namens “options.css”. Dieses Stylesheet befindet sich im Unterordner “styles” des Templates und setzt die Beschreibbarkeit der Datei voraus. Nur so können die Design-Änderungen auch übernommen werden.
Dazu sendet man von seinem FTP-Clienten einen so genannten “chmod Befehl”, der über einen Rechtsklick (Dateiberechtigung) auf die Datei verfügbar ist. Im Normalfall reicht es aus, den “chmod-Wert 644″ zu setzen. Dieser Wert entspricht der Schreib-Berechtigung für den Besitzer der Datei.
Dieses Schreibrecht ist übrigens auch für andere Template-Dateien notwendig, sofern man diese im WordPress-Backend über den Theme-Editor bearbeiten möchte. Diese Herangehensweise gilt für alle Themes, die im Backend bearbeitet werden sollen.
Über sachdienliche Hinweise – zB als Kommentar – würde ich mich riesig freuen. Danke!
Posted: Juli 5th, 2009 | Author: Stephan | Filed under: sozial medial | Tags: Blogging, Facebook, Social Media, Twitter, Web 2.0 | 1 Comment »
Ganz interessant, was dieser Tage von den großen Roten aus Düsseldorf zu lesen ist.
Ab dem 1.8. – nach der Integration von Arcor in die neue Vodafone – wird dieselbige auch Ihre Werbestrategie ändern. So will die neue Vodafone zukünftig die Generation “Upload” stärker ansprechen und will daher in Ihrer Kommunikation statt mit Testimonials lieber mit Bloggern wie zB dem Sascha Lobo arbeiten. Bin gespannt, wie das aussehen wird.
(Nachzulesen auf Der Standard)
Vodafone ändert in meinen Augen damit nicht nur mehr die Werbestrategie und nutzt hier das Phänomen Internet, die roten Junx aus Düsseldorf öffnen sich auch in der Kommunikation gegenüber Kunde und erobern die “Social Media Galaxie”. So kann man Vodafone bereits via Twitterstream Vodafone Blog, Facebook-Fanpage, Myspace und einem StudiVZ Profil folgen.
Ich bin gespannt, wie diese Aktivitäten das Image der Company und die Company selbst prägen und verändern werden. Ich werde die “Social Media Aktivitäten” mit einer gesunden Portion Skepsis weiterverfolgen und berichten.
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