Google Street View kommt endlich nach Deutschland. Noch in diesem Jahr will Google beginnen, 20 ausgewählte Städte als 3D Ansichten in Google Maps zu integrieren. Aber ein Schritt zurück. Was ist eigentlich Google Street View? Google Street View ist eine fotodokumentarische 3D Erweiterung von Google Maps. Damit wird es möglich die Welt nicht nur aus der Perspektive eines Satelliten, oder kartographisch zu erfassen, sondern auch aus der Sicht eines Autofahrers. So selbstverständlich, wie man sich bereits virtuell durch zB London bewegen kann, wird dieses auch bald für 20 deutsche Städte, darunter auch Berlin und München möglich sein.
Um Städte zu digitalisieren, läßt Google auf der ganzen Welt Autos mit speziellen Foto-Aufbauten auf dem Dach durch die Weltgeschichte fahren und Millionen von Fotos schiessen. Zusammengesetzt ergeben sie den digitalen Abdruck der jeweils gefahrenen Strecke und zusammengesetzt ein 3D Abdruck einer ganzen Stadt.
Seit 2008 fährt Google bereits durch unsere Städte und digitalisiert was die Maschinen hergeben. Nun hat Google mitgeteilt, die jeweiligen digitalen “Abdrücke” ins Netz zu stellen. Und genau da fängt die Hysterie an. Der gemeine Deutsche, der ja eher als ängstlich und vorsichtig gilt, wittert hier natürlich gleich einen Datenschutzskandal. Obwohl Google aufgenommene Personen von vorne herein “verpixelt” und sie damit unkenntlich macht und dieses auch reaktiv für Hausbesitzer anbietet, schaltet sich zum ganzen Überfluß – und “Sommerloch” sei dank – auch noch die Politik ein.
Seit der Google-Konzern über den Start des umstrittenen Straßenpanorama-Dienstes Street View informierte, ist eine heftige Debatte über die Folgen entbrannt. Politiker und Datenschützer befürchten, dass der Google-Konzern mit seiner Offensive Deutschland nun buchstäblich überrollt, die 20 Städte nur der Anfang sind. Über Verknüpfungen mit Daten aus sozialen Netzwerken ließen sich immer leichter Rückschlüsse auf Kreditwürdigkeit oder Kaufverhalten ziehen, am Ende entstünde ein “gläserner Bürger”, so die Kritiker. [gefunden auf Spiegel Online]
So füllen Schreckensszenarien vom “gläsernen Bürger” dieser Tage erfolgreich unsere Gazetten und Bürgerproteste formieren sich gegen die Veröffentlichung von Bildmaterial “öffentlicher” Räume.
Ein besonders schönes Beispiel für die nichtverstandene Protesthaltung kommt aus dem Rheinland. Die Rheinische Post berichtet in ihrer Web-Ausgabe vom 12.8. über 4 Personen, die gegen die Veröffentlichung Ihrer personen- und güterbezogenen Aufnahmen Einspruch einlegen wollen. Blöd nur, wenn man sich für den Artikel mit Foto, Namen und Haus ablichten läßt, oder?
Ich zumindest begrüße zumindest Google Street View und ja, ich wohne in einer Stadt, die digitalisiert wurde. Wahrscheinlich ist damit das Haus, indem ich wohne digitalisiert und vielleicht hat Google sogar mich mal persönlich “erwischt”. Und?
Der 14.September ist ein wichtiges Datum für das Suchmaschinenmarketing in Deutschland.
Google vereinheitlicht seine Markenrichtlinien in Europa. Zukünftig kann jede geschützte Marken auf Google als Keyword gebucht werden:
Heute präsentieren wir eine wichtige Änderung der Google-Markenrichtlinie für AdWords. Ein Unternehmen, das bei Google in Europa Anzeigen schaltet, kann jetzt geschützte Begriffe als Keywords verwenden. Wenn ein Nutzer zum Beispiel den Markennamen eines Herstellers von Fernsehgeräten eingibt, kann er ab sofort relevante und hilfreiche Anzeigen von Wiederverkäufern, Informationswebseiten und Gebrauchtartikelhändlern finden sowie Inserate anderer Produzenten überprüfen.
Die neue Google-Markenrichtlinie für AdWords tritt am 14. September in Kraft. Mit ihr passen wir die Vorgehensweise in Europa an unsere Markenrichtlinie in den meisten Ländern der Welt an. In den USA und Kanada können Inserenten schon seit 2004 fremde Markenbegriffe verwenden, in Großbritannien und Irland seit 2008 und in vielen anderen Ländern seit Mai 2009. Eine vollständige Liste der Länder, in denen diese Richtlinie bereits gilt, finden Sie hier. [gefunden auf Google Inside Adwords]
Was wird sich ändern:
Google wird mehr Geld verdienen
Starke Marken werden SEA-Klickreichweite auf Google verlieren
Schwache / Kleine Marken werden View-, und Klickreichweite gewinnen können
Alle werden für SEA mehr Invest in die Hand nehmen müssen
und Google wird mehr Geld verdienen
aber – geschützte Marken dritter können weiterhin nicht in Keywordtexten verwendet werden
Ich freu mich schon auf die ersten produktvergleichenden Keywordkampagnen.
Opera reagiert mit einem parodistischen Videoclip auf die Veröffentlichung von Googles Browser Chrome 5. Mit Chrome 5 hatte Google ein Video veröffentlicht, in dem der Browser in absurde Wettbewerbe um die höchste Geschwindigkeit geschickt wurde.
Google verschickt dieser Tage hunderttausende von Schaufensteraufklebern mit dem Aufdruck: “We’re a favorit place on google” Mit einem QR Code versehen kann so jeder Nutzer weitere Informationen von dem jeweiligen Shop abrufen.
Nach Aussagen von Google bekommt man diese “Auszeichnung”, wenn die Website des jeweiligen Geschäfts von besonders vielen Besuchern über Google, oder Google Maps besucht wird.
Gute Idee – Google versucht damit die Online-, und Offline Welt auch in Richtung B2C Commerce weiter zu verknüpfen. Ich frage mich nur was passiert, wenn eine Shopwebsite aus welchem Grund auch immer aus dem Index fliegen sollte: Kommt dann Google vorbei uns kratzt den Aufkleber wieder ab?
Google launcht scheinbar in kürze einen eigenen Google-Mail Push Service für das iPhone. Das einzige, was man dafür braucht, ist die iPhone App GPush aus dem App-Store (noch nicht erhältlich) und schon kann es losgehen
GPush übermittelt eingehende E-Mails über den mit der iPhone-Firmware 3.0 eingeführten Push-Notification-Service. So werden Absender und Betreffzeile der eingegangenen Post direkt auf dem Display des iPhone angezeigt. Der Abruf der vollständigen E-Mail erfolgt dann wieder über die im iPhone-Betriebssystem vorhandene Mail-Software.
Google und Apple verstehen wirklich was von Usability. Wir kennen alle Spotlight und schätzen den Mehrwert anwendungsübergreifend über eine Tastenkombination seinen Rechner durchsuchen zu lassen – und das erstaunliche: es funktioniert sogar.
Gleiches bietet jetzt Google mit der Google Quick Search Box für Mac. Wie das geht – ganz einfach. Programm installieren und durch Doppel-Click auf die Apfeltaste legt sich ebenfalls anwendungsübergreifend eine Google Suchfeldeingabe auf den Desktop und der Rest ist bekannt.
Ich bin bislang sehr begeistert – sehr bequem, sehr usable.
Ich habe das Produkt Google Wave zwar nicht nicht ganz verstanden, aber das was ich bislang verstanden habe, möchte ich sofort haben!
Anstatt im Büro zu überlegen von Notes auf Outlook umzusteigen, sollten wir gleich den Schritt hin zu Wave machen – auch wenn all unsere Security Teckies dann epileptische Anfälle bekämen.
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