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Aliens vs Predator – Effektvolles Töten

So beschreibt Golem das neue Video-Game von Sega. Soviel Lust es mir macht, zum Controller zu greifen, so sicher bin ich auch, das es Gutmensch geben wird, die sich mit der Forderung nach einem Verbot solcher “Killerspiele” wieder mal Ihr Gewissen erleichtern wollen.

Während der Gamescom-Präsentation war nur ein kleiner Teil der unterschiedlichen Todesanimationen zu sehen. Die virtuellen Marines starben dabei aufgespießt auf dem Stachelschwanz, blutspuckend und mit aufgerissenen Augen auf den Alienspieler zu rutschend.

Alternativ wurden ihnen der Stachel oder die Zweitkiefer effektvoll in oder besser durch den Kopf gerammt. Zerteilt werden die Menschen auch schonmal, wobei durch den Nahkampf leider alles zu gut zu erkennen ist.

Aliens vs. Predator wird es wegen der drastischen Gewaltdarstellung vermutlich schwer haben, eine Altersfreigabe durch die USK zu erhalten. Die Gewaltdarstellung ist zumindest beim Spiel des Aliens nichts für schwache Nerven. Sega will das Spiel zwar bei der USK einreichen, aber die Entwickler werden es nicht beschneiden. Das lässt einen Vertrieb in Deutschland derzeit sehr fraglich erscheinen.

Alien vs. Predator

Alien vs. Predator

Wenn es Gutmenschen zu gut meinen …

… kann es schon mal vorkommen, das sie sinnlos überreagieren, um bloß nicht in das Schussfeld öffentlicher Diskussionen zu kommen und damit das Schein-Gewissen lüften zu müssen:

So ein Bürgermeister aus Karlsdorf-Neuthard, der eine LAN Party prophylaktisch hat absagen lassen, um sich bloß nicht in eine verlogene “Killerspiel Diskussion” zu verfangen.

Bürgermeister Weigt sagte Golem.de, dieser Absage sei eine lange Diskussion vorausgegangen. Er habe mit “vielen Pädagogen und Polizisten gesprochen, die meinen, dass diese Spiele schädliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche haben”. Mit dem Verweis auf die Absage des Intel Friday Night Games in Karlsruhe fügte er noch hinzu: “Auch unser Innenminister und der Städte- und Gemeindetag sprechen sich gegen solche Veranstaltungen aus.” In Baden-Württemberg ist Heribert Rech (CDU) Minister des Inneren. (gefunden auf Golem)

Das Ziel solcher Maßnahmen hinterfragt leider niemand. Hauptsache, man setzt mehr oder weniger sinnlose Zeichen, bis die politischen Diskussionen abebben und man sich wieder mal an ein Ufer hat retten können, ohne Charakter beweisen zu müssen.

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