Tag Archives: Social Media

Dell er”twittert” sich Kunden

Dell er”twittert” sich nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von 600.000.000 $ Diese Umsätze werden laut Dell durch Twitter ausgelöst. Mich würde mal interessieren, wie Dell diese Umsätze Twitter zuordnet?

[gefunden auf heise]

Googles favorite places

Google verschickt dieser Tage hunderttausende von Schaufensteraufklebern mit dem Aufdruck: “We’re a favorit place on google” Mit einem QR Code versehen kann so jeder Nutzer weitere Informationen von dem jeweiligen Shop abrufen.

Nach Aussagen von Google bekommt man diese “Auszeichnung”, wenn die Website des jeweiligen Geschäfts von besonders vielen Besuchern über Google, oder Google Maps besucht wird.

Gute Idee – Google versucht damit die Online-, und Offline Welt auch in Richtung B2C Commerce weiter zu verknüpfen. Ich frage mich nur was passiert, wenn eine Shopwebsite aus welchem Grund auch immer aus dem Index fliegen sollte: Kommt dann Google vorbei uns kratzt den Aufkleber wieder ab?

[gefunden auf Golem]

Tweet des Tages

RT @NielsRuf: RT @robvegas: Steinmeier hat nur noch 18% der Wähler auf seiner Seite und will trotzdem Kanzler werden. Naja im Iran geht sowas!

EA sucht Titel von Command & Conquer 4 via Contest

Command & Conquer – Name the Game

Ein gutes Beispiel für Crowd Sourcing zeigt EA gerade. Auf der Suche nach dem Titel für den neuen Teil von Command & Conquer 4 bedient sich EA eines Namenscontest. Unter http://contest.commandandconquer.com/ kann jeder der Spaß daran hat seinen Vorschlag für den neuen Titel eingeben.

Entscheidet selbst, ob wie hoch die Messlatte hängt: Tiberian Dawn, Tiberium Sun, Tiberium Wars

Warum Social Media Kampagnen nicht funktionieren

Ja, es ist denkbar, dass es gelungene “Kampagnen” gibt, die Elemente von Social Media einbinden – also beispielsweise MySpace-Profile, eine Facebook-Page oder einen Twitteraccount und ein Blog. Damit werden sie aber keine “Social Media Kampagne” und schon gar nicht eine Kampagne, die eine wie auch immer definierte Zielgruppe erreicht, die sich durch Social Media Aktivität auszeichnet.

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Aber eine “Social Media Kampagne” kann schon deshalb nicht funktionieren, weil sie ein Widerspruch in sich selbst wäre. Denn das Social in Social Media meint ja die Gespräche, die verteilt stattfinden. Die nicht immer so leicht zu sehen sind, weil viel in diesem komischen Biotop ja so aussieht, als würden da Autisten vor sich in brabbeln (was sich aber, wenn man denn genauer hinschaut, als Halluzination herausstellt – denn die reden miteinander, nur nicht in einem Raum, sondern vermittelt dieser merkwüdigen Hyperlinks). Und weil diese Gespräche bei flüchtigem Hinsehen nicht sichtbar sind, wundert es mich nicht, dass immer wieder vor allem Werber auf die Idee kommen, das wäre so ähnlich wie eine Kampagne oder man könne hier gut kampagnen.

(nachzulesen unter PR2.0)

Kritische Stimmen zu Vodafones Web 2.0 Versuch

Ein sehr guter Artikel über den Web 2.0 Versuch von Vodafone ist auf faz.net zu finden. Absolut lesenswert!

Darin wird sehr plastisch beschrieben, was bei dem Versuch von Vodafone in die Hose gegangen ist und warum sich die sogenannte Generation Upload nicht als Kernzielgruppe adressieren lassen möchte!

Exakt jene starken Nutzer des Internets fanden den Spot, die Pressekonferenz oder den darin auftretenden Blogger Sascha Lobo so wenig ansprechend, dass eine andere Werbefigur zu Protokoll gab: „Bin ich froh, dass ich nicht Sascha Lobo bin.“ Dabei hatten Vodafone und Scholz & Friends so schöne Ideen mit der beworbenen Zielgruppe, die mehr als nur Kunden werden sollte. Es geht explizit darum, neue Meinungsführer anzusprechen, die selbst für Vodafone werben sollen, oder um es mit Gregor Gründgens, Director Brand & Marketing Communications, zu stöpseln: „Die Idee ist die, dass die die Transmission in die Gesamtheit aller Kunden darstellen, ja.“ „Die“ fingen sogleich damit an; nach wenigen Stunden waren Dutzende von Blogeinträgen im Internet zu finden, die das Debakel dieser reichlich hölzernen Werbeveranstaltung genüsslich ausschlachteten.

(gefunden auf FAZ.net)

Ich bin sehr gespannt, ob Vodafone die hölzerne Web 2.0 Testimonial Kampagne in dieser Art weiterführen wird und sich damit die “Zielgruppe” eher verbrennt, denn gewinnt. Warten wir’s ab…

Die neue Werbekampagne von Vodafone

… enttäuscht!

Ich bin sehr gespannt, ob der customer-first Ansatz von VF wirklich ein Strategieschwenk bedeutet, oder doch nicht mehr als nur eine lauwarme Kampagne ist. Ich glaube nach der heutigen PK eher an das zweitere – garniert mit Social Media Elementen und Web 2.0 Protagonisten.

Es ist Deine Zeit

Die neue Vodafone ändert Werbestrategie

Ganz interessant, was dieser Tage von den großen Roten aus Düsseldorf zu lesen ist.

Ab dem 1.8. – nach der Integration von Arcor in die neue Vodafone – wird dieselbige auch Ihre Werbestrategie ändern. So will die neue Vodafone zukünftig die Generation “Upload” stärker ansprechen und will daher in Ihrer Kommunikation statt mit Testimonials lieber mit Bloggern wie zB dem Sascha Lobo arbeiten. Bin gespannt, wie das aussehen wird.
(Nachzulesen auf Der Standard)

Vodafone ändert in meinen Augen damit nicht nur mehr die Werbestrategie und nutzt hier das Phänomen Internet, die roten Junx aus Düsseldorf öffnen sich auch in der Kommunikation gegenüber Kunde und erobern die “Social Media Galaxie”. So kann man Vodafone bereits via Twitterstream Vodafone Blog, Facebook-Fanpage, Myspace und einem StudiVZ Profil folgen.

Ich bin gespannt, wie diese Aktivitäten das Image der Company und die Company selbst prägen und verändern werden. Ich werde die “Social Media Aktivitäten” mit einer gesunden Portion Skepsis weiterverfolgen und berichten.

Social Media: Soll ich, oder soll ich nicht …

… das fragen sich dieser Tage wahrscheinlich einige Entscheidung in unglaublich vielen Unternehmen.

Meist kennt man in diesen Unternehmen nicht mehr als die allseits bekannten Buzzwords Twitter und Facebookl. Kommentare wie “Twitter – das brauchen wir auch!”, oder “meine Vision ist es einen eigenen Twitter Stream auf meiner Website zu haben!” sind dabei noch die harmlosesten!!

Immer wieder schön zu beobachten ist dabei die Verwechselung von Medium und Inhalt auf der einen Seite und die unglaubliche Vorsicht vor pragmatischen Lösungen.

Um diese zu umgehen, werden hunderte Kilo von Informationen verchartet, Business Case gerechnet und PIAs und RIAs durchgeführt – statt auch mal einfach Dinge auszuprobieren. Hey, hier geht es um KOMMUNIKATION und nicht um Atomkraft, oder Biochemie (hier war ich früher richtig schlecht).

Was unter der Begrifflichkeit Social Media zu verstehen ist und was hinter diesem Buzzword eigentlich passiert, zeigt der folgende auf den Punkt ausgeführte Film von Scholz & Friends …

Also Kollegen, mehr MUT !!

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