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Deutsche Telekom verhandelt über den Verkauf von T-Mobile UK

T-Mobile scheint in reiferen Märkten nicht stabil agieren zu können. Denn UK ist nicht die erste Ländergesellschafft, in der das Unternehmen Probleme mit Wachstum und Rentabilität zu haben scheint.

Heise berichtet, das die Telekom über den Verkauf der britischen Tochter verhandeln soll. Schon länger wurde über einen möglichen Verkauf spekuliert.

Die Deutsche Telekom hat einem Bericht der Financial Times zufolge mit drei Interessenten vorläufige Gespräche über den Verkauf der Mobilfunktochter T-Mobile UK aufgenommen. Zu den möglichen Käufern, mit denen der deutsche Konzern spricht, gehören demnach Vodafone, France Télécom und Telefónica, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

Die möglichen Interessenten sind bereits auf dem hart umkämpften britischen Mobilfunkmarkt vertreten. Die Franzosen sind mit Orange auf der Insel aktiv, zur spanischen Telefónica gehört der britische Marktführer O2. T-Mobile hat in Großbritannien einen Marktanteil von knapp 15 Prozent und ist damit der kleinste der vier Netzbetreiber. Mit einer Übernahme kann sich jeder der drei Konkurrenten an die Spitze des Feldes setzen.

Die Telekom war mit den Ergebnissen der britischen Tochter zuletzt nicht zufrieden und suchte nach Alternativen. Die Konkurrenten Vodafone und Telefónica hatte die FT bereits als mögliche Interessenten ins Spiel gebracht. Eine mögliche Verschmelzung mit Orange ist dem Bericht zufolge ebenso noch in der Diskussion.

Schon in Österreich musste sich der Konzern mit dem Zukauf von Telering wieder auf Wachstumskurs bringen. Gleiches Bild in den Niederlanden: Auch hier hat sich der Konzern Orange einverleibt um sich im Markt wieder positionieren zu können.

Die Telekom bekommt scheinbar immer dann Probleme, wenn es darum geht in Märkten mit hoher Mobilfunkdurchdringung erfolgreich zu agieren. Über den Auslöser kann nur spekuliert werden. In meinen Augen fehlt der T-Mobile in den Ländern eine eindeutige Strategie und eine scharfe Positionierung – nicht zuletzt auch der Marke ! Interessant zu beobachten wird die weitere Entwicklung von T-Mobile US. Nicht auszuschliessen ist, das sich die Telekom langfrisitg auch aus diese Land zurückziehen wird.

Hämische Stimmen könnten behaupten: Wenn die T-Mobile Deutschland nicht zufällig Marktführer wäre, würde sie auch hierzulande verschwinden. Aber Massenträgheit hat halt auch sein Positives.

Kritische Stimmen zu Vodafones Web 2.0 Versuch

Ein sehr guter Artikel über den Web 2.0 Versuch von Vodafone ist auf faz.net zu finden. Absolut lesenswert!

Darin wird sehr plastisch beschrieben, was bei dem Versuch von Vodafone in die Hose gegangen ist und warum sich die sogenannte Generation Upload nicht als Kernzielgruppe adressieren lassen möchte!

Exakt jene starken Nutzer des Internets fanden den Spot, die Pressekonferenz oder den darin auftretenden Blogger Sascha Lobo so wenig ansprechend, dass eine andere Werbefigur zu Protokoll gab: „Bin ich froh, dass ich nicht Sascha Lobo bin.“ Dabei hatten Vodafone und Scholz & Friends so schöne Ideen mit der beworbenen Zielgruppe, die mehr als nur Kunden werden sollte. Es geht explizit darum, neue Meinungsführer anzusprechen, die selbst für Vodafone werben sollen, oder um es mit Gregor Gründgens, Director Brand & Marketing Communications, zu stöpseln: „Die Idee ist die, dass die die Transmission in die Gesamtheit aller Kunden darstellen, ja.“ „Die“ fingen sogleich damit an; nach wenigen Stunden waren Dutzende von Blogeinträgen im Internet zu finden, die das Debakel dieser reichlich hölzernen Werbeveranstaltung genüsslich ausschlachteten.

(gefunden auf FAZ.net)

Ich bin sehr gespannt, ob Vodafone die hölzerne Web 2.0 Testimonial Kampagne in dieser Art weiterführen wird und sich damit die “Zielgruppe” eher verbrennt, denn gewinnt. Warten wir’s ab…

Die neue Werbekampagne von Vodafone

… enttäuscht!

Ich bin sehr gespannt, ob der customer-first Ansatz von VF wirklich ein Strategieschwenk bedeutet, oder doch nicht mehr als nur eine lauwarme Kampagne ist. Ich glaube nach der heutigen PK eher an das zweitere – garniert mit Social Media Elementen und Web 2.0 Protagonisten.

Es ist Deine Zeit

Vodafone vertreibt iPhone über Handelspartner

Vodafone Deutschland vertreibt das iPhone wenige Wochen nach Verkaufsstart des iPhone 3Gs über eigene Handelspartner und umgeht somit die exklusive Vermarktungsstrategie von T-Mobile. Dabei werden selbst Kunden, die auf der VF Hotline nach einem iPhone fragen, an diese vermittelt. Selbstredend hat VF für den iPhone Vertrieb einen eigenen Tarif aufgelegt.

Kunden, die bei der Vodafone-Hotline ein iPhone ordern möchten, „vermitteln wir an Partner, wo sie das iPhone erhalten“, sagt ein Vodafone-Sprecher. Der Konzern nehme nur eine „Vermittlerrolle“ ein, man vertreibe das Gerät nicht selbst und verstoße darum nicht gegen den Exklusivvertrag von T-Mobile. Bei den Vodafone-Partnern handelt es sich um selbstständige Shops, die im Vodafone-Design auftreten. Ihre iPhones beziehen sie meist aus Italien. Dort besitzt Vodafone das Exklusivrecht. In Deutschland profitiert der Konzern davon, dass ein iPhone-Kunde beim Kauf in den Partnershops einen Vodafone-Vertrag mit lukrativen Tarifen abschließt.

(nachzulesen bei WIWO)

Wenn dieses Vertriebsmodell juristisch Stand hält, wird es zugleich Schule machen. o2 und Orange werden in den jeweiligen Ländern folgen. Endlich!

Die neue Vodafone ändert Werbestrategie

Ganz interessant, was dieser Tage von den großen Roten aus Düsseldorf zu lesen ist.

Ab dem 1.8. – nach der Integration von Arcor in die neue Vodafone – wird dieselbige auch Ihre Werbestrategie ändern. So will die neue Vodafone zukünftig die Generation “Upload” stärker ansprechen und will daher in Ihrer Kommunikation statt mit Testimonials lieber mit Bloggern wie zB dem Sascha Lobo arbeiten. Bin gespannt, wie das aussehen wird.
(Nachzulesen auf Der Standard)

Vodafone ändert in meinen Augen damit nicht nur mehr die Werbestrategie und nutzt hier das Phänomen Internet, die roten Junx aus Düsseldorf öffnen sich auch in der Kommunikation gegenüber Kunde und erobern die “Social Media Galaxie”. So kann man Vodafone bereits via Twitterstream Vodafone Blog, Facebook-Fanpage, Myspace und einem StudiVZ Profil folgen.

Ich bin gespannt, wie diese Aktivitäten das Image der Company und die Company selbst prägen und verändern werden. Ich werde die “Social Media Aktivitäten” mit einer gesunden Portion Skepsis weiterverfolgen und berichten.

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