Tag Archives: Websphere

2010 steht bei XBox und PS3 im Zeichen der Controller-losen Steuerung

Nachdem von Microsofts Projekt Natal bisher nur Promovideos zu sehen waren, zeigt ein “durchgesickertes” Video eines Game Events erste auf Natal portierte Games.

Zu sehen ist ein Video mit einer auf Natal portierten Version von Halflife 2. Ich bin sehr gespannt, wann sowohl Natal, als auch die Motion Controller von Sony erhältlich sein werden. Beide “Controller” haben auf jeden Fall das Potential die Konsolen zu evolutionieren.

[gefunden auf derstandard.at]

iPhone 4G – Foxconn erhält Auftrag

Apfeltalk schreibt, das Foxconn – ein chinesisches IT Unternehmen – den Auftrag zur Produktion des iPhone 4G bekommen haben soll. Die Produktion soll asap anlaufen. Vermarktet soll das iPhone 4G ab Sommer 2010 werden.

Glaubt man einem Tweet von Eldar Murtazin, einer festen Größe im Mobilfunkgeschäft und Redakteur bei Mobile-Reviews, so hat der chinesische Konzern Foxconn den Auftrag erhalten, mit der Produktion des kommenden iPhones zu beginnen. Zwar gibt es keine Details zu den konkreten Änderungen, aber Unwired View geht zum Beispiel davon aus, dass das kommende iPhone die Gigahertz-Grenze überschreiten könnte, den 4G-Standard (LTE) beherrscht und eine zweite Kamera für Videokonferenzen an Bord haben könnte. Allgemein ist davon auszugehen, dass das iPhone im Sommer 2010 erhältlich sein dürfte, da dies den oftmals fest eingefahrenen Zyklen von Apple für dieses Produkt entspräche.

[gefunden auf Apfeltalk]

Dell er”twittert” sich Kunden

Dell er”twittert” sich nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von 600.000.000 $ Diese Umsätze werden laut Dell durch Twitter ausgelöst. Mich würde mal interessieren, wie Dell diese Umsätze Twitter zuordnet?

[gefunden auf heise]

Googles favorite places

Google verschickt dieser Tage hunderttausende von Schaufensteraufklebern mit dem Aufdruck: “We’re a favorit place on google” Mit einem QR Code versehen kann so jeder Nutzer weitere Informationen von dem jeweiligen Shop abrufen.

Nach Aussagen von Google bekommt man diese “Auszeichnung”, wenn die Website des jeweiligen Geschäfts von besonders vielen Besuchern über Google, oder Google Maps besucht wird.

Gute Idee – Google versucht damit die Online-, und Offline Welt auch in Richtung B2C Commerce weiter zu verknüpfen. Ich frage mich nur was passiert, wenn eine Shopwebsite aus welchem Grund auch immer aus dem Index fliegen sollte: Kommt dann Google vorbei uns kratzt den Aufkleber wieder ab?

[gefunden auf Golem]

Augmented Reality – Schnitzeljagd 2.0

iPhone Apps wie Nearest Tube lassen einen den Weg zur nächsten U-Bahn Station in London und New York deutlich einfacher finden. Statt U-Bahn Plän lesen zu müssen, hält man einfach das iPhone mit der Kamera parallel zum Boden. Daraufhin blendet die App über das Kamerabild die Richtungspfeile zu den jeweiligen U-Bahn Linien, inkl der Entfernung. Sehr praktisch.

Was mich aber noch viel mehr interessiert ist die Auswirkung der Augmented Reality auf die Gaming Industrie. Findet man bereits erste Ansätze in Spielen wie Eye Pet für PS3 wird der richtige Durchbruch für die Game Industrie erst durch die Kombination Game + mobiles Device kommen und damit den Videospielen den Weg in die reale Welt ebnen. Die Welt da draußen wird zukünftige Videospiele um ein zusätzliches Level erweitern.

Ich freue mich schon auf die ersten Echtzeitstrategiespiele, in denen man im Level “Reale Welt” zB Aufgaben erledigen oder Mitspieler treffen muss, ohne die man im Videogame ansonsten nicht weiterkommt.

Das einzige was man dazu braucht ist eine gute Spielidee und ein GPS-Internet-Kompass Devices. Also ihr E.A.’s da draußen – ich warte.

Flug ins All für nur 209.555€

Bei Penny Österreich gibt es derzeit einen Flug ins All im Angebot.

Für schlappe 209.555€ gibt es den Trip von Rocketplane Global zu ersteigern. Wer den Trip bucht, muß sich allerdings noch bis Ende 2011 in Geduld üben. Dann erst soll der XP Spaceplane wirklich abheben.

[gefunden auf Süddeutsche.de]

Eine iPhone App für alle Fälle: Mit “iDriver” Autos steuern

Mittlerweile gibt es iPhone Apps für jeden erdenklichen Einsatz. Zum Kommunizieren, Navigieren, Informieren, etc.

Jetzt gibt es sogar eine iPhone App zum Steuern eines Autos !

Die Firma Appirion hat dazu mit der FU Berlin innerhalb eines Projektes eine iPhone App entwickelt, die via WLAN ein Auto steuern kann. Einem Besitzer eines iPhones wird es damit ermöglicht ein Auto zu bremsen, zu beschleunigen und zu lenken.

Die Jungs von Appirion haben im Zuge eines Projekts der FU Berlin ein selbstfahrendes Auto mit iPhone-App mitentwickelt. Die App kann per WLAN das Auto bremsen, beschleunigen und lenken. Eine Kamera im Auto sorgt für freie Sicht auf dem iPhone Display. Ihr glaubt das nicht? Das Demo-Video findet ihr unter ‘mehr lesen’.

[gefunden auf apfeltalk]

Springer setzt auf Paid-Content und damit aufs falsche Pferd

Während ich gespannt auf die GamesCom warte, habe ich gelesen, das Springer der “Kostenloskultur” im Internet den Kampf angesagt hat. Springer möchte ab diesem Herbst exklusive Redaktionsinhalte nur noch kostenpflichtig anbieten. Anfangen will man mit dem mobilen Content. Für alle mobilen Inhalte soll man zukünftig Abogebühren zahlen.

Springer will mit den Content-Abos die rückläufigen Einnahmen aus dem Werbegeschäft kompensieren und unterstreicht diesen Schritt mit der Aussage “Für Exklusives zahlt man doch gerne!”

Ich frage mich nur, was ist eigentlich noch exklusiv, seitdem es Google gibt. Inhalte, die Google nicht kennt, gibt es nicht. Das aber würde bedeuten, das Springer auch Google “aussperren” muß, um den “exklusiven Content” auch wirklich exklusiv anbieten zu können.

Aber ist nicht Google am Ende derjenige, der als Triebfeder des Internets auch den Verlagen und Zeitungen die Besucher bringt, die der Verlag widerum vermarktet?

Und würde das nicht bedeuten, das sich Springer damit die Grundlage des eigenen Geschäftsmodells langfristig nimmt? Exklusive Inhalte, die keiner kennt, interessiert auch keinen, der dafür zahlen soll. Und so hohe Abogebühren wird niemand Springer zahlen, um widerum die fehlenden Leser = fehlende Vermarktungseinnahmen kompensieren zu können.

Es wird zwar behauptet, das die eher kleine Zielgruppe für mobilen Content noch eher bereit ist, dafür zu zahlen – doch ist es nicht zu kurz gedacht, in ein gerade wachsendes Segment von Verlagsseite die Bremse reinzuhauen und somit zwar ein Paar Abo Euros kurzfrisitg zu generieren, sich aber langfrisitg ein viel größeres Potential zu nehmen. Es ist ein Trugschluß jedes Businesscases, das der Großteil der Leser in ein Abo investieren würden. Man werfe nur ein Blick auf Premiere, den Pay-TV Anbieter, der es selbst dem exklusivsten Inhalt – nämlich der Bundesliga – nicht geschafft hat wirklich Geld zu verdienen.

Auch wenn ich hier nicht nur auf die “Pay-TV Schwarzseher” referenziere, bietet das Internet einfach zu viele Möglichkeiten, vermeintlich exklusiven Content kostenlos zu bekommen – und zwar legal!

Lustiger Weise habe ich genau davon heute in meinem Buch von Jeff Jarvis “Was würde Google tun?” unter dem Kapitel “Gratis ist ein Geschäftsmodell” gelesen. Dort berichtet der Autor u.a. von der New York Times, die mit dem Versuch Content kostenpflichtig im Internet anzubieten, kläglich gescheitert ist. Nach nur zwei Jahren hatte die Geschäftsführung einsehen müssen, das die Kosten für Abonnentengewinnung und Kundenservice die vermeintliche Attraktivität des Abo-Modells deutlich einschränkte. Nach Abschaffung des Internet-Abos stieg die Zahl der Leser um 40% und damit auch die Einnahmen aus dem Werbegeschäft deutlich!

Kurzum: Ich glaube, diese lehrreiche Erfahrung wird Springer mit seinem Vorstoß auch machen müssen und wahrscheinlich auch zur gleichen Erkenntniss kommen wie die New York Times.

Für alle Interessierten gibts hier mein Amazon Partner-Link zum Buch

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